Artikel: Naturlerlebnis Joshua Tree Nationalpark
21. April 2013
von echinocereus
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21. April 2013
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20. April 2013
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Echinocereus chisoensis ist extrem selten im Big Bend National Park und steht unter strengem Schutz. Die Ausbreitungen der einzelnen kleinen Habitate ist relativ stark begrenzt und die Pflanzen in Natur auch nur sehr schwer zu finden. Die nach den Chisos Mountains benannte Pflanze ist kleinbleibend, wächst zylindrisch und zeigt nur vereinzelt geringes Sprossverhalten. Die gräulichen dünnen Triebe erreichen bei guter Lage maximal 20 cm Höhe und wirken nicht zuletzt wegen der Farbe meist wie halb abgestorbene Pflanzen. Die Blüten erscheinen Ende März / Anfang April und halten in der Regel maximal 2 Tage. Sie erreichen maximale Durchmesser von ca. 7 cm und zeigen dabei ihre magentafarbenen Kelche mit einem weißen Schlund.
Im fünften Teil werden wir über Echinocereus coccineus berichten
16. April 2013
von echinocereus
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13. April 2013
von echinocereus
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Ebenso weit verbreitet wie Echinocereus dasyacanthus ist sicherlich auch Echinocereus russanthus im Big Bend National Park. Die typischen rötlich-rostfarbenen kleinen Blüten sind natürlich nicht so prächtig wie bei vielen großblütigen Echinocereen, trotzdem besticht die Art schon alleine durch ihre wundervolle Bedornung. Dünne lange Mitteldornen in roten, creme- oder bräunlichen Farbtönen verleihen den Pflanzen ein mächtiges Aussehen. Der zylindrisch wachsende Echinocereus russanthus wächst häufig in kleinen Felsritzen, an steinigen Hängen oder in kleinen Felsmulden und bettet sich so optisch hervorragend in die Farben und Formen der Landschaft ein. Die kleinen aber teilweise zu Massen aufgehenden Blüten erscheinen im oberen Drittel der Pflanzen und sind überwiegend an den der Sonne zugewandte Seite zu finden.
Im vierten Teil werden wir über Echinocereus chisoensis berichten
9. April 2013
von echinocereus
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6. April 2013
von echinocereus
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Echinocereus dasyacanthus wurde 1848 durch George Engelmann erstbeschrieben. Die Hauptverbreitungsgebiete erstrecken sich im Wesentlichen auf die US-Bundesstaaten Texas und New Mexico, sowie auf die mexikanischen Staaten Chihuahua und Coahuila. Prägend für das äußere Erscheinungsbild ist die dichte, raue und struppige Bedornung, die Echinocereus dasyacanthus auch seinem Namen verdankt. Zu den typischen gelbblühenden Formen gesellen sich in den USA und Mexiko auch bunt blühende Formen, deren Zugehörigkeit zu dasyacanthus häufig in Verbindung mit Naturhybriden kontrovers diskutiert wird. Echinocereus dasyacanthus zeigt mehrheitlich ein zylindrisches Wachstum im solitären Wuchs oder in kleinen Gruppen. Vereinzelt kommen auch Gruppen mit bis 20 Trieben vor, die jedoch häufig durch Scheitelverletzungen im Jugendstadium einer Pflanze entstehen. Die im Big Bend vorkommenden Habitate zeigen überwiegend eine relativ einheitlich helle Bedornung, die in den einzelnen Zonen der Wachstumsphase eine farbliche Ringbildung aufweist. Reine Vorkommen von rötlich bedornten Exemplaren wie im mexikanischen Bundesstaat Chihuahua konnten wir nicht beobachten. Die meist gelb bis orange blühenden Populationen erreichen Blütendurchmesser von bis zu 15 cm und sind schon von weitem in der teilweise kargen Landschaft des Big Bend zu erkennen.
Im dritten Teil werden wir über Echinocereus russanthus berichten
2. April 2013
von echinocereus
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30. März 2013
von echinocereus
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Als einer der größten Nationalparks in den USA liegt der Big Bend National Park im Süden von Texas direkt an der Grenze zu Mexico. Mit einer Fläche von über 3200 Quadratkilometern umfasst der Park auch einen großen Teil der Chihuahua-Wüste. Das Klima dieser Region ist geprägt von hohen Temperaturen im späten Frühjahr und in den Sommermonaten, relativ milden Wintermonaten und einer Regenzeit von Juli bis September. Auch hier hat sich jedoch in den vergangenen Jahren die Häufigkeit und Menge von Niederschlägen drastisch reduziert. Wir besuchten in den letzten 7 Jahren immer wieder diese faszinierende Region und mussten leider Jahr für Jahr eine weiter ausdürrende Landschaft antreffen. Die wüstenartige Vegetation mit Büschen, Yuccas und zahlreichen Kakteen prägt die Landschaft und wird durch eine Vielzahl von Tierarten bereichert. Auch für Wanderer bestehen auf vielen Trails die Möglichkeiten ausgedehnte Touren in Höhenlagen von 500 bis 2300 m zu unternehmen und so abwechslungsreich die Landschaft in flachen Ebenen oder im Gebirge der Chisos Mountains zu erkunden. Vor der “Entdeckung” durch Europäer wurde die Region durch verschiedene Indianerstämme besiedelt. Der markante Gebirgszug (Chisos Mountains) im Zentrum des Parks trägt noch heute den Namen einer dieser Stämme, der Chisos-Indianer. Beginnend ab 1930 wurde schrittweise begonnen einzelne Regionen unter Schutz zu stellen, was schließlich 1994 in einen US National Park überging. Wer sich als Besucher dort längere Zeit aufhalten will kann das einzige vorhandene Hotel, die Chisos Mountain Lodge, als Übernachtungsmöglichkeit planen oder sich auf Zelt- und Campingplätzen niederlassen. Die Chance auf freie Zimmer erfordert jedoch besonders im Frühling eine monatelange Buchung im Voraus. Um den Reiseverlauf flexibel anpassen zu können bevorzugten wir jedoch immer eine Übernachtung in den Park angrenzenden kleinen Orten oder in Alpine. Dies bedingt zwar eine längere An- und Abreise pro Tag, was aber ohne Probleme in die frühen Morgenstunden oder auf den späten Abend gelegt werden kann.
Im zweiten Teil werden wir über Echinocereus dasyacanthus berichten
26. März 2013
von echinocereus
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23. März 2013
von echinocereus
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Welcher Kakteenfreund ist nicht daran interessiert mehr über die natürlichen Standorte seiner Lieblinge zu erfahren? Wohl keiner. Wir beschäftigen uns mittlerweile auch seit Jahren mit den klimatischen Verhältnissen und sammeln hierzu von verschiedenen Wetterdiensten Datenmaterial. So nutzen wir z.B. Radarbilder (Download alle 15 Minuten, rund um die Uhr), Informationen über Temperaturen und Niederschläge (Stündlich) und viele weitere nützliche Informationen als Basis für unsere Untersuchungen. Weit über 1 Million Grafiken haben sich in den letzten Jahren auf unserem Server angesammelt, ergänzt um mehrere Millionen Datensätzen direkt aus verschiedenen Wetterstationen vor Ort. In unseren Veröffentlichung haben wir regelmäßig darüber berichtet.
Am Beispiel von Ft. Stockton im texanischen Pecos County möchten wir heute mal ein paar Auswertungen exemplarisch vorstellen.
Minimale und Maximale Temperaturen
Viele rätseln über eine vermeintliche Winterhärte von verschiedenen Pflanzen. Über eine Auswertung der Temperaturverhältnisse vor Ort lassen sich zumindest erste Rückschlüsse darüber ziehen. Natürlich ist auch klar, dass die vorherrschenden Temperaturen in der heimischen Kultur durchaus unterschritten werden können, trotzdem ist eine dauerhafte und gesunde Haltung bei unseren Temperaturverhältnissen in Europa sicher nicht ratsam. Am Beispiel des Jahres 2012 wurden in Ft. Stockton eine maximale Temperatur von 41 Grad sowie eine Tiefsttemperatur von -7 Grad gemessen.
Temperaturdifferenz
Ebenso von Interesse sind die täglichen Schwankungen zwischen minimal und maximal erreichter Temperatur. Gerade bei Minustemperaturen zeigt sich in Ft. Stockton klar, dass Dauerfröste relativ selten sind. Trotzdem sind Temperaturdifferenzen über einen Tag hinweg von bis zu 25 Grad möglich.
Niederschläge
Ein immer wieder heißes Thema. Sollen wir unseren Pflanzen im Gewächshaus mit den gleichen Wassergaben wie an Ihren natürlichen Standorten versorgen? Aus unserer Sicht ein klares Nein. Zum einen wollen wir ja nicht die leider relativ harten klimatischen Bedingungen eins zu eins nachfahren, zum anderen freuen wir uns sicherlich mehr an gesunden aber noch natürlich aussehenden Pflanzen. In 2012 konnten beispielsweise lediglich 386 mm an Niederschlägen gemessen werden.
Luftfeuchtigkeit
Minimale Werte weit unter 10% Luftfeuchtigkeit sind keine Seltenheit. Selbst Tagehöchstwerte bleiben oft unter 50%.
Woher kommt das Wetter?
Bei einer Auswertung von knapp 150.000 Datensätzen von 1997 bis 2012 kann man für die Region um Ft. Stockton eindeutig eine Häufung der Winde aus südlicher Richtung feststellen. In knapp 50% der Fälle wurden südliche, südöstliche, süd-südöstliche, süd-südwestliche und südwestliche Windströmungen erfasst. Nicht messbare Winde waren nur in 4% der Fälle aufgetreten. Die Aufteilung auf die anderen Himmelsrichtungen verteilt sich relativ gleichmäßig.
Ein sicherlich spannendes Thema, das zwar zeitaufwendig ist aber umso aufschlussreichere Ergebnisse bringt.