Archiv des Monats “April 2013

Big Bend National Park, Texas, Teil 5 – Echinocereus coccineus

Echinocereus coccineus ist im Big Bend National Park meistens in höheren Lagen vertreten. In den Regionen rund um die Chisos Mountains erreichen die Pflanzen Durchmesser von bis zu einem Meter. Ihre scharlachroten Blüten zeigen die Pflanzen im April. Sie blühen bis zu einer Woche über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen. Typisch für Echinocereus coccineus ist das weibliche und männliche Blühverhalten. Die Bestäuber sind spezialisierte Kolibris, aber auch Bienen im Einsatz. Sie können sich an einer reichen Nektarproduktion erfreuen, die bis zu 30 mg Zucker pro Blüte und Tag erzeugen.

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Im sechsten Teil werden wir über Echinocereus pectinatus berichten

Big Bend National Park, Texas, Teil 4 – Echinocereus chisoensis

Echinocereus chisoensis ist extrem selten im Big Bend National Park und steht unter strengem Schutz. Die Ausbreitungen der einzelnen kleinen Habitate ist relativ stark begrenzt und die Pflanzen in Natur auch nur sehr schwer zu finden. Die nach den Chisos Mountains benannte Pflanze ist kleinbleibend, wächst zylindrisch und zeigt nur vereinzelt geringes Sprossverhalten. Die gräulichen dünnen Triebe erreichen bei guter Lage maximal 20 cm Höhe und wirken nicht zuletzt wegen der Farbe meist wie halb abgestorbene Pflanzen. Die Blüten erscheinen Ende März / Anfang April und halten in der Regel maximal 2 Tage. Sie erreichen maximale Durchmesser von ca. 7 cm und zeigen dabei ihre magentafarbenen Kelche mit einem weißen Schlund.

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Im fünften Teil werden wir über Echinocereus coccineus berichten

Big Bend National Park, Texas, Teil 3 – Echinocereus russanthus

Ebenso weit verbreitet wie Echinocereus dasyacanthus ist sicherlich auch Echinocereus russanthus im Big Bend National Park. Die typischen rötlich-rostfarbenen kleinen Blüten sind natürlich nicht so prächtig wie bei vielen großblütigen Echinocereen, trotzdem besticht die Art schon alleine durch ihre wundervolle Bedornung. Dünne lange Mitteldornen in roten, creme- oder bräunlichen Farbtönen verleihen den Pflanzen ein mächtiges Aussehen. Der zylindrisch wachsende Echinocereus russanthus wächst häufig in kleinen Felsritzen, an steinigen Hängen oder in kleinen Felsmulden und bettet sich so optisch hervorragend in die Farben und Formen der Landschaft ein. Die kleinen aber teilweise zu Massen aufgehenden Blüten erscheinen im oberen Drittel der Pflanzen und sind überwiegend an den der Sonne zugewandte Seite zu finden.

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Im vierten Teil werden wir über Echinocereus chisoensis berichten

Big Bend National Park, Texas, Teil 2 – Echinocereus dasyacanthus

Echinocereus dasyacanthus wurde 1848 durch George Engelmann erstbeschrieben. Die Hauptverbreitungsgebiete erstrecken sich im Wesentlichen auf die US-Bundesstaaten Texas und New Mexico, sowie auf die mexikanischen Staaten Chihuahua und Coahuila. Prägend für das äußere Erscheinungsbild ist die dichte, raue und struppige Bedornung, die Echinocereus dasyacanthus auch seinem Namen verdankt. Zu den typischen gelbblühenden Formen gesellen sich in den USA und Mexiko auch bunt blühende Formen, deren Zugehörigkeit zu dasyacanthus häufig in Verbindung mit Naturhybriden kontrovers diskutiert wird. Echinocereus dasyacanthus zeigt mehrheitlich ein zylindrisches Wachstum im solitären Wuchs oder in kleinen Gruppen. Vereinzelt kommen auch Gruppen mit bis 20 Trieben vor, die jedoch häufig durch Scheitelverletzungen im Jugendstadium einer Pflanze entstehen. Die im Big Bend vorkommenden Habitate zeigen überwiegend eine relativ einheitlich helle Bedornung, die in den einzelnen Zonen der Wachstumsphase eine farbliche Ringbildung aufweist. Reine Vorkommen von rötlich bedornten Exemplaren wie im mexikanischen Bundesstaat Chihuahua konnten wir nicht beobachten. Die meist gelb bis orange blühenden Populationen erreichen Blütendurchmesser von bis zu 15 cm und sind schon von weitem in der teilweise kargen Landschaft des Big Bend zu erkennen.

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Im dritten Teil werden wir über Echinocereus russanthus berichten